Kurz vorgestellt: regionale Glaskünstler

In unserem Museumsshop bekommen Sie eine feine Produktauswahl regionalen Glaskünstler. Jedes Stück ist ein Unikat! Geschenke und Accessoires für jede Gelegenheit und in allen Preisklassen.

Studio Borowski

1990 gründete der international anerkannte Glaskünstler  Stanislaw Borowski das „Glasstudio Borowski”. Seine beiden Söhne Pawel und Stani Jan folgten in seinen Fußstapfen als Glaskünstler. Um ihre außergewöhnlichen Visionen in den jeweiligen Werkstoffen handwerklich umsetzen zu können, entwickeln die Künstler des Familienbetriebs immer wieder neue Fertigungsverfahren, die hinterher auch Einzug in die Entwicklung der regulären Kollektionen finden. Dabei hat jeder sein eigenes Profil:

In den 1970er Jahren hatte Stanislaw Borowski mit seinen Gravuren und Skulpturen bereits internationale Respekt und Anerkennung gewonnen. Zahlreiche Meisterwerke von ihm werden heute in renommierten internationalen Galerien, Museen und Privatsammlungen ausgestellt. 1990 legte er den Grundstein für die heutige Borowski Glass Manufacture, die zu den renommiertesten künstlerischen Glasstudios der Welt zählt.

Stani Jan Borowski ist freischaffender Künstler. Neben seinen Gemälden und Skulpturen aus Bronze, Metall und Glas kreiert er viele ausgefallene Skulpturen für die Art Objects sowie farbenprächtige Objekte für die Kollektionen Studio Line und Outdoor Objects.

Pawel Borowski ist nicht nur ein vielseitiger Glaskünstler, sondern auch Leiter der Manufaktur Studio Borowski. Neben seinen individuellen „Masterpieces“ ist er maßgebend für die Entwicklung der „Art Objects“  sowie für das Design der Kollektionen Studio Line und Outdoor Objects verantwortlich.

Glasstudio Borowski GmbH
Vertreten durch:
Wiktor Borowski
Wintermühlenhof, 15
53639 Königswinter

Kontakt:
Telefon: +49 (0) 2223 9054811
Fax: +49 (0) 2223 9054813
E-Mail: info@borowski-glas.de
Internet: http://www.borowski-studio.de


“Devidrio”

Anja Alscher

Anja Alscher und Mauricio Vargas fertigen exklusive Glasprodukte nach eigenen Entwür­fen in hochwertigen Verfahren. Ihre gemein­same Firma Devidrio Glaswerk verfalscher_anjaügt über zwei Schwerpunkte: Mundge­blasene Vasen und Schalen aus Farbglas mit Unikatcharakter in bester Studioglas­tradition sowie hoch­wertige Gläser und Wohnaccessoires in Sandstrahl­technik wie Kerzenhalter, Unter­setzer, Scha­len, Schlüsselbretter; Mehrzweckplatten, Bil­derrahmen u.ä.
Anja Alscher ist übrigens ein Rheinbacher „Gewächs“: 1984-1987 wurde sie zur Glasschleiferin und -ätzerin an der Staatli­chen Glasfachschule Rheinbach ausgebil­det, 1987-1988 absolvierte sie eine Aus­bildung zur Glasbläserin am Duddley Col­lege of Technology (GB), 1988-1989 folg­ten weiterführende Ausbildungen in Studio Glashytta Åhus und Stenhytta (S).

1989/1990 arbeitete sie als Designe­rin/Glasbläserin in Snogebaek Glashytta Bornholm (DK). Nach einem Arbeitsaufent­halt in der Jam Factory Ade­laide, Australien, und in verschiedenen Glasstudios in Seattle (USA) schloss sich 1990-1991 eine intensive Weiterbildung als Glasbläserin in Transjö Hytta Kosta (S) an. 1991-1994 führte sie ihr eigenes Glas­studio mit Mauri­cio Vargas in Leon (MEX), anschließend1994-1997 eine eigene Werkstatt in Meckenheim, wo auch die Flachglasarbeiten entwickelt wurden. Seit 1997 bestehen  Werkstatt und Studio in Bad Münstereifel-Houverath.

Unter ihren Auszeichnungen sind zu er­wäh­nen: 1986 Jugend-Glas-Preis, Düs­seldorf, 1987 Kammer-, Landes- und Bun­dessie­gerin der Glasschleifer. Anja Al­scher nahm an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil. In Rheinbach war sie zuletzt in der Ausstellung „60 Jahre Glasfach­schule – 40 Jahre Glasmuseum“ (2008) vertreten.

Mauricio Vargas studierte 1980-1985 In­dustrie-Design an der „Ibero Americana Uni­versidad“ in Mexiko Stadt, 1985-86 lernte er Glasblasen an der „Pilchuck Glass School“ in Seattle, USA. Daran schloss sich eine Tätigkeit als Glastechni­ker in „Pratts City Art Work“ an. Seine weiteren beruflichen Stationen führten ihn über Eng­land (1987-88 Duddley College of Technology), Schweden (1988-91 „Tranjö Hytta“, Kosta, und „Gullahytta“) und USA (1989-91 Seattle) zurück in seine mexika­nische Heimat, wo er 1991 mit Anja Al­scher in Leon ein Glasstudio eröffnete. Seit 1994 lebt und arbeitet er in Deutsch­land. Er nahm an zahlreichen Ausstellun­gen im In- und Ausland teil.

Kontakt:
DEVIDRIO glaswerk
Eichener Straße 9
53902 Bad Münstereifel-Houverath
Tel. 0 22 57/7315
Website: www.devidrio.de
E-Mail: info@devidrio.de


Glasmalerei Helga Feuser Strasdas

feuserIm Museumsshop des Glasmuseums Rheinbach ist Helga Feuser-Strasdas mit einem Querschnitt ihres Glasschaffens vertreten.
Die Anregungen für ihre Arbeit entnimmt sie Naturstudien, Naturformen und Strukturen, die sie auf verschiedene Art für die Glasmalerei umgestaltet. Aufbauend auf gewolltem Zufall und exakter Weiterentwicklung entstehen Farbspielereien – abstrahierte Naturformen auf und mit Glas, die sie je nach Wirkungsweise mit den unterschiedlichen Techniken der Glasgestaltung umsetzt. Neben den traditio-nellen Formen der Glasmalerei (Bleiver-glasung, Schwarzlot etc.) setzt sie zunehmend Glasverschmelzungen (Fusing), oft in Verbindung mit Metall (Stahl, Messing), ein. Dieses ermöglicht ihr, freie Raum-Objekte zu schaffen.

Im Museumsshop ist Helga Feuser-Strasdas sowohl mit edlem Gebrauchsglas – Windlichtern, Schalen, Vasen – als auch mit rein künstlerischen Arbeiten vertreten: von der Stele über die figürliche Bleiver-glasung bis zum abstrakten Fensterbild. Humorvolle, fröhlich-bunte Tier- und Fabelwesen stehen ruhig-meditativen Kreuzen, Fischen oder anderen Symbolen aus christlichem Kontext gegenüber.

Helga Feuser-Strasdas, einer rheinisch-sudetendeutschen Künstlerfamilie entstammend, wurde 1975-78 an der Staatlichen Glasfachschule Rheinbach zur Glasmalerin ausgebildet, anschließend besuchte sie ebenda 1978-79 die Fachoberschule für Gestaltung. 1984 legte sie die Meisterprüfung als Glas- und Porzellanmalerin ab. Seit 1980 ist sie als selbständige Glas- und Porzellanmalerin in Rheinbach-Wormersdorf tätig.

Helga Feuser-Strasdas nahm an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen (auch im Ausland) teil und wurde mit dem Entwurf und/oder Ausführung mehrerer öffentlicher Arbeiten beauftragt (u.a. das große Fenster für die Messe Essen nach einem Entwurf von Prof. Jörg Immendorf, Fenster für die Kapelle des katholischen Altenheims Rheinbach und für die evangelische Kirche in Euskirchen-Flamersheim, Glas-Stahl-Objekt für den Atriumhof des Rheinbacher Rathauses, Objekt „Prix Médial“). Aber auch in privaten Haushalten sind ihre architekturgebundenen Arbeiten wie Fenster und Türen zu finden.

Kontakt:

Helga Feuser-Strasdas
Klostergasse 4,
53359 Rheinbach-Wormersdorf,
Tel. 0 22 25 / 1 25 45
Fax 0 22 25 / 70 28 35
Website www.feuser-strasdas.de
E-Mail:info@feuser-strasdas.de


Palme Leuchten 

CHRISTOPH PALME produziert seit 300 Jahren bzw. 11 Generationen weltweit einzigartige Kristall-Leuchten. Als Gründer der böhmischen Kristall-Leuchten Tradition gilt Josef Palme. Der ursprüngliche Firmensitz der 1724 gegründeten Firma lag in Parchen / Böhmen in der Nähe der Stadt Steinschönau / Kamenicky Senov. Schon dessen Nachfolger, geb. 1705, trug den Namen Christoph Palme, den das alte Familienunternehmen bis zum heutigen Tage beibehalten hat. 

Es folgten mehrere Palmes, bis  Carl Hickisch 1894 als Schwiegersohn in das Unternehmen ein trat. Ihm folgten 1938 die Söhne Arno u. Richard Hickisch. Der Sitz des Unternehmens wurde 1947 durch Erich Hickisch nach Rheinbach – bedingt durch die Vertreibung der Sudetendeutschen – verlegt. 1972 trat Dr. Gerd Hickisch in die Firma ein und 1996 Christoph Hickisch. Zu den prominentesten Kunden der Fima gehören der französische König Ludwig XV. und  Großfürstin Maria Elisabeth (für ihr Brüsseler Palais).  Die Aufgabe, die Wiener Residenz der österreichischen Kaiserin Maria Theresia im Glanz ganz besonderer Kristall-Leuchten erstrahlen zu lassen, führte 1746 bei der Manufaktur Josef Palme zur Entwicklung des berühmten Maria Theresia Lüsters. Im Jahr 1756 wurden böhmische Palme Kristall-Lüster an den Hof der russischen Zarin Elisabeth geliefert. Im Jahr 1754 wurde der Palast des türkischen Sultans Oman III. mit einem Palme Leuchter ausgestattet.  

Heute schmücken Christoph Palme Kristall Leuchten die Paläste des Sultans von Brunai, der Könige von Saudi Arabien und der Scheichs der Golfstaaten. Viele Moscheen in Kuwait, Abu Dhabi, Saudi Arabien und anderen arabischen Staaten erstrahlen im Glanz der echt 24 Karat vergoldeten Christoph Palme Kronleuchter. Aber auch Präsidenten genießen das funkelnde Licht der Christoph Palme Kristall-Leuchten, so z.B. im Weißen Haus in Washington, im Schloss Bellevue und im Auswärtigen Amt in Berlin sowie auf dem Petersberg in Bonn. Hunderte von internationalen Hotels erstrahlen im Glanz der Palme Leuchten. 

Seit 11 Generationen befindet sich das Unternehmen im Familienbesitz, hat allen politischen und historischen Geschehen getrotzt und mit Dynamik und Geschick den Wandel in Geschmack und Zeitgeist, Licht- und Werkstofftechnik, Beratung und Vertrieb erfolgreich gemeistert. Dieser einzigartige Erfahrungsschatz aus Tradition und Know How machte Christoph Palme über Jahrhunderte zu dem kompetenten Hersteller für klassische und moderne Kristallleuchten im Wohnraum- und Objektbereich.

Heute setzt die Firma ihr Know-How im Handel mit Leuchten, Kristallen und Leuchtenzubehör fort und geht bei der Vermarktung neue Wege, vgl. www.palme-leuchten.de 

Kontakt: C. PALME LEUCHTEN

Gerd Hickisch
Zeissstraße 13
53359 Rheinbach
Deutschland
Telefon: 022263045
E-Mail: mail@palme-leuchten.de


Stefanie Stanke

Die aus Rheinbach stammende Glasgestalterin Stefanie Stanke ist seit 1990 als Meister-designerin tätig und im Museumsshop des Glasmuseums Rheinbach mit ihren zahlreichen Arbeiten vertreten.
stankeNach der Gesellenprüfung als Glasgraveurin an der Glasfachschule in Rheinbach besuchte sie die Akademie für gestaltende Handwerke in Aachen und beendet nach drei Jahren erfolgreich das Studium. Gleichzeitig absolviert sie die Meisterprüfung als Glasschleifer – und Graveurin und wagte dann im Jahre1990 den Weg in die Selbstständigkeit. Ihre erste Wir-kungsstätte befand sich in Rheinbach im Rö-merkanal Nr.3, später zog sie mit ihrem Atelier nach Merzbach.

Bei Ihren Arbeiten kombiniert Stefanie Stanke Schliff, Gravur und Sandstrahltechni-ken um damit auch außergewöhnliche Motive verwirklichen zu können. Die Kombination verschiedener Materialien, wie Edelstahl, Stein und Glas setzen ebenfalls besondere Akzente in der Glasgestaltung. Zur Zeit steht die Veredlung von Gebrauchsartikeln wie z. B. Lichte, Schalen, Trinkgläser, Karaffen, Vasen und Kugeln im Vordergrund, von denen eine Auswahl auch im Museumsshop zum Kauf angeboten wird.

In der Zukunft  wird jedoch auch dem Erstellen von Glasobjekten, mit denen Stefanie Stanke schon einige Preise bei verschiedenen Wettbewerben erringen konnte, wieder ein höherer Stellenwert beigemessen. Ein Beispiel dafür ist das Objekt „Teilung“, das in der Rheinbacher Museumssammlung zu besichti-gen ist. Weitere Exponate sind in der neugestalteten Ausstellung in Merzbach zu sehen.

Kontakt:
Glasgestaltung Stefanie Stanke
Merzbacher Str. 52
53359 Rheinbach-Merzbach
Tel. 02226/16127
Website: www.glasgestaltung-stanke.de
E-Mail: info@glasgestaltung-stanke.de

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